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  • Ostermarsch 2023 in Nürnberg

    Heute fanden unter reger Beteiligung die Ostermärsche in Nürnberg, Fürth und Erlangen statt. Zur großen Abschlusskundgebung fanden sich insgesamt 1200 Menschen ein. Ein hervorragender Wert, der die Teilnehmerzahlen der letzten Jahre übertrifft.

    Herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen, UnterstützerInnen und Beitragenden.

    Die Reden zum Nachlesen findet ihr hier:

    Bitte unterstützt den Spendenaufruf unserer diesjährigen Sängerin Sibylle Mantau:

    Weiterlesen

  • Ostermarsch 2023

    Aufruf zum Ostermarsch am 10. April 2023 in Nürnberg

    Den Frieden gewinnen – den 3. Weltkrieg verhindern


    Über ein Jahr Krieg in der Ukraine und kein Ende ist in Sicht. Im Gegenteil. Offensiven auf beiden Seiten. Wir erleben Brutalisierung und Eskalation. Täglich fallen hunderte Soldaten, Städte werden zerstört, teures Kriegsgerät verschossen.

    Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Einmarsch in die Ukraine, ohne die Vorgeschichte dieses Krieges, wie die NATO-Osterweiterung, zu vergessen.

    Die Sanktionen und Waffenlieferungen der NATO-Staaten haben uns dem Ziel eines Friedens um keinen Schritt näher gebracht. Stattdessen wurde zivile Infrastruktur zerstört, es fielen Zehntausende zum Opfer, Millionen sind geflüchtet. Durch immer schwerere Waffen nimmt die Eskalation bis hin zur Gefahr des Atomkriegs zu.

    Aufrüstung verhindern

    Die Bundesregierung nutzt den Krieg als Vorwand für ein gigantisches, seit langem geplantes Aufrüstungsprogramm. Besonders kritisch ist die Anschaffung der modernen, atomwaffenfähigen Kampfflugzeuge. Die Atomkriegsgefahr ist derzeit höher als im kalten Krieg. Wir dürfen uns weder zur Zielscheibe machen noch andere ins Visier nehmen.

    100 Milliarden für die weitere Aufrüstung, während Krankenhäuser schließen müssen, Lehr- und Pflegekräfte fehlen, der soziale Wohnungsbau schrumpft und die Menschen immer mehr Geld für Energie und Lebensmittel ausgeben müssen.

    Rüstungsexporte verbieten

    Deutschland fungiert als Drehscheibe bei der Verteilung von Waffen an die Ukraine und als Ausbildungsort für die ukrainischen Soldaten. Weltweit liegt es bei den Rüstungsexporten auf dem skandalösen vierten Rang. Waffenexporte heizen Konflikte an, sorgen für Instabilität und für riesige Konzerngewinne.

    Internationale Zusammenarbeit

    Der Ukraine-Krieg ist nur durch Verhandlungen ohne Vorbedingungen zu beenden. Machtpolitische Interessen müssen dabei vor dem Schutz von Menschenleben zurückstehen. Fortschritte werden nur am Verhandlungstisch erzielt. Das Getreide- Abkommen stellt einen kleinen Lichtblick dar und zeigt die Möglichkeiten der Diplomatie.

    Die großen Herausforderungen unserer Zeit, wie die Klimakatastrophe und Hunger, können nur gemeinsam gelöst werden. Hochrüstung, wirtschaftliche Rivalität und Großmachtstreben stehen dem nicht nur entgegen, sondern verschärfen diese Probleme sogar.

    Wir wollen …

    • eine sofortige Waffenruhe, eine diplomatische Strategie und Verhandlungen
    • den Abzug der US-Atombomben in Deutschland
    • dass die Bundesregierung den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet
    • keine Waffenlieferungen – weder in die Ukraine noch in andere Länder
    • die Probleme der Welt gemeinsam angehen, statt Sanktionen und Wirtschaftskriege
    • 100 Mrd zur Abwendung der Klimakatastrophe statt für Rüstung
    • Maßnahmen zur Krisenprävention und eine Stärkung von OSZE und UNO

    Deshalb gehen wir mit beim Ostermarsch.

    Ostermarschaufruf herunterladen


    Spenden unter Verwendungszweck „Ostermarschanzeige“ an: Ewald Ziegler, Sonderkonto DE60 3601 0043 0695 2924 37, Postbank Essen

  • Rundbrief 12.03.2023

    Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    in ziemlich genau vier Wochen finden die Ostermärsche in der Region statt. Dazu laden die Friedensinitiativen in Ansbach, Erlangen, Fürth und Nürnberg ein. Das gemeinsame Flugblatt mit dem Aufruftext ist hier zu finden: Link zum Ostermarschaufruf

    Damit die Aktionen ein Erfolg werden, brauchen wir eure Unterstützung. Drei Sachen gibt es zu tun.

    Spenden für die Anzeige

    Unterstützt die diesjährige Ostermarschanzeige in den Zeitungen NN und NZ mit einer Spende in Höhe von mindestens 25 €. Sofern ihr könnt, gerne auch mehr, denn die Preise steigen jedes Jahr. Bitte sprecht auch FreundInnen, KollegInnen und Bekannte an. Die Größe der Anzeige richtet sich nach der Höhe der eingegangen Spenden. Stichtag ist der 26. März. Alle SpenderInnen werden auf unserer Homepage namentlich genannt, soweit dies gewünscht ist. Wir dürfen nur namentlich nennen, wenn uns eine Einwilligung vorliegt.

    Bitte sendet uns daher folgendes Formular Link zum Formular per Post oder E-Mail zu. Oder fülle das Online-Formular gleich aus.

    Flugblatt verbreiten

    Das Flugblatt mit dem Aufruftext ist als gedruckte Version in einer Auflage von 3000 Stück verfügbar. Ihr könnt es als Organisation oder auch als Privatperson ab ca. 20. März bei DIDF in der Wiesenstraße 86, Nürnberg abholen. Bitte schreibt vor der Abholung eine kurze Mail an info@friedensforum-nuernberg.de mit der benötigten Anzahl.

    Teilnehmen bei den Mahnwachen

    Das Antifaschistische Aktionsbündnis, das dankenswerterweise die Initiative ergriff, veranstaltet jeweils

    • Mittwoch, 15. März,
    • 22. März und 29. März

    von 18.00 bis 19.00 Uhr vor dem Weißen Turm eine Mahnwache für den Frieden.

    Nehmt die Gelegenheit wahr gegen den Krieg zu protestieren. Ihr könnt euch aktiv mit einem kurzen antimilitaristischen Statement oder einem Antikriegsgedicht an der Mahnwache beteiligen. Wir werden auch den Aufruf zum Ostermarsch 2023 verteilen und dafür werben. Fazit
    Nutzt diese Möglichkeiten, um auf unsere Inhalte und auch den Ostermarsch aufmerksam zu machen. Nicht alle wissen von den Ostermärschen. Manche brauchen eine Aufforderung. Aber alle haben ein Interesse am Frieden. Gemeinsam werden wir dafür zu Ostern auf die Straße gehen!

    Fazit

    Nutzt diese Möglichkeiten, um auf unsere Inhalte und auch den Ostermarsch aufmerksam zu machen. Nicht alle wissen von den Ostermärschen. Manche brauchen eine Aufforderung. Aber alle haben ein Interesse am Frieden.

    Gemeinsam werden wir dafür zu Ostern auf die Straße gehen!

    Aktionen und Veranstaltungen

    Mahnwache für Frieden

    Einladungsflyer zur Mahnwache
    Mittwoch, 15. März – 18:00 Uhr
    Weißer Turm, Nürnberg

    Das Antifaschistische Aktionsbündnis lädt zu einer Mahnwache für Frieden am Weißen Turm.

    Forderungen aus dem Aufruftext (Link):
    Keine Waffenlieferungen Aufrüstung stoppen! 100 Milliarden für Pflege, Bildung, Umweltschutz Internationale Zusammenarbeit statt Konfrontation und Sanktionen

    Jürgen Wagner über die neue NATO-Strategie

    Logo IPPNW Nürnberg-Fürth-Erlangen
    Donnerstag, 16. März – 19:00 Uhr
    DIDF-Jugend, Wiesenstraße 86, Nürnberg

    Informationsveranstaltung der Regionalgruppe Nürnberg, Fürth und Erlangen der IPPNW.

    Vortagender ist der Vorstand der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) Jürgen Wagner.

    Weitere Hinweise im Flyer (Link).

    Tag gegen Rassismus

    Hand mit Herz und bunten Fingern
    Dienstag, 21. März – 18:00 Uhr
    An der Lorenzkirche
    Kundgebung veranstaltet von DIDF. Die Auseinandersetzung mit Rassismus, Rechtsradikalismus und Antisemitismus ist eine gesellschaftliche Daueraufgabe, der wir uns ständig von Neuem stellen müssen. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus knüpfen mit ihrem Motto „Misch dich ein“ daran an. Wir alle müssen etwas gegen Rechts tun, außen vor zu bleiben ist nicht länger möglich. Weitere hinweise im Flyer (Link).

    Vernissage zum 25. Jubiläum des Friedensmuseums

    Friedensmuseum 25 Jahre
    Freitag, 24. März – 17:00 Uhr
    Friedensmuseum, Kaulbachstraße 2, Nürnberg
    Unglaublich aber wahr: das Friedensmuseum gibt es seit 25 Jahren! Wir feiern das mit unserer neuen Ausstellung „1000 Plakate FÜR DEN FRIEDEN“. Die Eröffnungsrede hält Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Berlin. Musik: Monika Herbst und Max Maier, Klarinetten-Duo der Hochschule für Musik, Nürnberg.
    Nächstes Treffen Das nächste Treffen des Nürnberger Friedensforums findet am Montag, den 17. April um 19:00 Uhr
    bei DIDF in der Wiesenstraße 86, Nürnberg statt. Dort werden wir den Ostermarsch nachbereiten und die nächsten Aktionen planen. Alle an der Mitarbeit Interessierten sind herzlich eingeladen.

    Mit friedlichen Grüßen Günter Höcht, Michael Kaeser, Oliver Behr
    Spenden
    Spenden an das Nürnberger Friedensforum können Sie über folgende Bankverbindung: Sonderkonto Ewald Ziegler
    Postbank Essen
    IBAN: DE60360100430695292437
    BIC: PBNKDEFF
    Impressum
    Nürnberger Friedensforum
    c/o Angela Rauscher
    Königshammerstr. 15a
    90469 Nürnberg
    www.friedensforum-nuernberg.de

    Alle Infos auch im Messengerdienst Telegram: https://t.me/Friedensforumnuernberg

  • Rundbrief 23.11.2022

    Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    daran können sich andere ein Beispiel nehmen: Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro treibt ein Friedensabkommen voran und führt Gespräche mit verschiedenen bewaffneten Gruppen des Landes. Dies wird als wichtiger Schritt für einen nachhaltigen Frieden gesehen.

    Einigung im Tigray-Konflikt

    Nach zwei Jahren Krieg und einer halben Million Toten haben sich auch in Äthiopien die Kriegsparteien auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die Parteien erklären und verpflichten sich zu einer sofortigen und dauerhaften Einstellung der Feindseligkeiten. Verzichtet wird  auf alle Formen feindseliger Propaganda, Rhetorik und Hassrede. Die Tigray-Rebellen werden entwaffnet.

    Sowohl für Kolumbien als auch für Äthiopien muss sich zeigen, wie lange der Weg des Friedens beschritten werden kann. Mit genügend Anstrengungen und Kompromissbereitschaft hoffentlich für immer.

    Nichts neues in der Ukraine

    Noch nicht kompromissbereit sind die Kriegsparteien in der Ukraine. Russland zeigt sich zumindest offen für Verhandlungen, führt seine Angriffe aber weiterhin fort.

    Zerstört wird nun auch gezielt die zivile Energieinfrastruktur – es kommt zu Stromausfällen und -abschaltungen. Neben neuen Härten für die Bevölkerung fordern die Gefechte und Offensiven täglich wohl hunderte Todesopfer – genaue Zahlen gibt es nicht.

    Immer mehr setzt sich die Ansicht durch, dass der Krieg noch Jahre dauern könnte, ohne dass eine Seite sich militärisch durchsetzt. Von einem Sieg zu sprechen wäre angesichts der immensen Verluste vermessen. Richtig ist daher, dem Krieg so früh wie möglich ein Ende zu bereiten. Dazu müssen Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien angestoßen werden.

    G20-Gipfel

    Der Krieg war auch eines der zentralen Themen des G20-Gipfels in Bali. Doch die anwesenden Staatenlenker konnten hierzu nichts beitragen. Sie mussten vielmehr hilflos mit ansehen, wie sich der Krieg drohte zu verselbständigen: Eine Rakete war in Polen eingeschlagen und drohte, den NATO-Bündnisfall auszulösen.

    Dies zeigt, wie gefährlich die Situation für den Weltfrieden ist. Eine Eskalation muss unbedingt verhindert werden.

    Weltklimakonferenz

    Ähnlich „erfolgreich“ wie der G20-Gipfel verlief die 27. Weltklimakonferenz in Ägypten. Klimaschützer sehen das 1,5 Grad-Ziel bereits als gescheitert. Auf der Konferenz gibt Bundeskanzler Scholz Lippenbekenntnisse von sich, während zuhause eine Renaissance der Kohle bevorsteht und klimaschädliches Flüssiggas importiert wird. Deutschland bleibt außerdem bei der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in weniger entwickelten Ländern hinter seinem Soll zurück.

    Der Klimakollaps wird Teile der Welt unbewohnbar oder unfruchtbar machen. Hunger und Wasserknappheit wird im globalen Süden zu einer steigenden Anzahl an Konflikten führen. Klimaschutz ist Kriegsprävention und somit auch ein Anliegen der Friedensbewegung.

    Eigeninitiative gefragt

    Die ermunternden Beispiele zu Beginn des Rundbriefes zeigen, dass Lösungen auch bei komplizierten Konflikten möglich sind. Je früher man sie anstößt, desto weniger Leid geschieht.

    Es ist in unserem eigenem Interesse, über die Lage informiert zu bleiben und die sofortige Einstellung von Kriegshandlungen und die Aufnahme von Verhandlungen zu fordern. Dazu bieten sich die zwei im Folgenden vorgestellten Veranstaltungen an.

    Aktionen und Veranstaltungen

    Vortrag „Russland, Ukraine, NATO – Ein Krieg ohne Ende?“

    Die VVN-BdA und das Nürnberger Friedensforum laden ein zu einer Informationsveranstaltung am

             Donnerstag, 24.November um 19:00 Uhr, im

             „DIALOG“ in Nürnberg, Fürther Straße 40a
             (direkt bei der U-Bahnhaltestelle Gostenhof).

    Inhalt:

    • Entnazifizieren, Erobern, Welt-Ordnen – was will Russland in der Ukraine und was der Westen?
    • Soll oder kann der Krieg tatsächlich noch Jahre fortdauern „bis zum Sieg“ – wie es die NATO und auch Vertreter unserer Bundesregierung verkündet haben?
    • Welcher Sieg soll das sein und wer zahlt am Schluss die Zeche in Russland aber auch bei uns?

    Dazu referiert und antwortet Reinhard Lauterbach.

    Antikriegsaktion in Nürnberg

    Wir machen im Rahmen des Aktionsbündnisses gegen Krieg und Hochrüstung eine Aktion am

             Samstag, den 26. November um 13:00 Uhr am

             Jakobsplatz

    mit Transparenten und einem Zug durch die Innenstadt auf seine Forderungen aufmerksam. Unterstützungswillige zum Tragen der Transparente und Verteilen von Flyern sind herzlich eingeladen.

    Nächstes Treffen

    Das nächste Treffen des Nürnberger Friedensforums findet am

             Montag, den 16. Januar um 19:00 Uhr

             bei DIDF in der Wiesenstraße 86, Nürnberg

    statt. Dort werden wir mit der Vorbereitung des Ostermarsches beginnen. Alle an der Mitarbeit Interessierten sind herzlich eingeladen.

    Die Folgetermine für die Diskussion und Verabschiedung des Aufrufs im Plenum sind der 30. Januar und der 13. Februar.

    Mit friedlichen Grüßen

            Günter Höcht                        Michael Kaeser                                  Oliver Behr    

    Alle Infos auch im Messengerdienst Telegram: https://t.me/Friedensforumnuernberg

  • Rundbrief 20.10.2022

    Veränderung im Sprecherkreis

    Nach kaum zu glaubenden 34 Jahren im Friedensforum hat sich Ewald Ziegler aus dem Sprecherkreis verabschiedet. Er wird aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten, aber uns mit seiner Erfahrung, seinen Einschätzungen und seinem Engagement erhalten bleiben. Wer mit ihm auf das Erreichte und noch zu erreichende anstoßen möchte, ist herzlich eingeladen, das am 21. November im Anschluss an unser Treffen zu machen.

    Wir freuen uns sehr, dass mit Oliver Behr, ein engagierter Friedensaktivist bereit ist, von nun den Sprecherkreis zu vervollständigen. Auch das wird bei der nächsten Sitzung seinen Ort haben. Eine Vorstellung von Oliver findet ihr hier.

    Seit 8 Monaten herrscht der Krieg in der Ukraine…

     … mit allem was dazugehört. Zerstörte Häuser, Straßen und Brücken. Zehntausendfach vernichtetes Leben und lebenslange Traumatisierung. Der Krieg bleibt auch nicht in der Ukraine. Die steigenden Preise führen in Deutschland zu Verzweiflung und in den ärmsten Ländern der Welt zum Massentod. Dazu kommt der Kampf um die richtige Deutung des Krieges – und (nicht nur) der Großteil der deutschen Medienlandschaft hat sich in einem, seit langem ungekannten Ausmaß, einseitig positioniert. Es ist schwierig geworden für kritisch Denkende sich gut zu informieren. Entsprechend notwendig ist der Austausch aller Friedensfreunde, damit wir nicht eines Tages als Kriegstreiber aufwachen. Denn das unverhohlen nach atomaren Erstschlägen gerufen wird (Selenskyj), oder damit gedroht wird (Putin), darf niemals als normal akzeptiert werden. Die Auslöschung der Menschheit wäre die Folge.

    Hochrüstung läuft heiß, und …

    … die mediale Einseitigkeit, in der nur noch die Frage gestellt wird, wie viele Waffen man liefern müsse, hat zu einer Zustimmung zur größten Aufrüstung seit 1945 geführt. 100 Milliarden werden jetzt für Rüstung ausgegeben – und später wird jemand dafür zahlen müssen. Es werden dieselben sein, die bereits jetzt durch die Wirtschaftssanktionen in die Röhre schauen. Gegen den Klimawandel – und damit der drohenden Vernichtung der Menschheit, wurden übrigens keine 100 Milliarden aufgeboten.

    Und dann fehlt noch…

    … so viel: Im Jemen ist der Waffenstillstand ausgelaufen und damit geht der Mord weiter. 400.000 Tote sind es bereits, die dem saudischen Angriffskrieg zum Opfer gefallen sind. Nur dank der technischen Unterstützung der USA ist dies logistisch überhaupt möglich. Auch der Krieg in Äthiopien findet kein Ende.

    Und wir?

    Für die Vernünftigen, die Friedenswilligen, bleibt also viel zu tun. Es liegt an uns, unsere Positionen zu verbreiten, damit auf die Straße zu gehen und unsere Perspektiven zusammenzutragen anstatt uns spalten zu lassen. Das nächste Treffen des Friedensforums ist eine gute Gelegenheit dafür:

    Außerdem waren wir gegen Hochrüstung und Militarisierung am Antikriegstag (01.09) genauso auf der Straße, wie am 01.10 – und haben zusammen mit vielen Friedensfreunden Nürnbergs durch zwei 40 Meter lange Banner unsere Positionen in die Öffentlichkeit gebracht. Die NN berichtete.

    Nächstes Treffen

    am Montag, den 21. November 2022, um 19.00 Uhr bei DIDF in der Wiesenstraße 86.

    Tagesordnung

    1. Politische Situation
    2. Auswertung Aktionen
    3. Ostermarsch-Vorbereitung Plan
    4. Anstehende Aktionen
    5. Verschiedenes

    Mit friedlichen Grüßen

    Günter Höcht                             Michael Kaeser                                 

    Terminhinweise:

    Im Rahmen der Friedensdekade lädt das NEFF zu „Wie geht Frieden? Von Afghanistan bis zur Ukraine“ mit Andreas Zumach am Mo, 14. November 2022, 19 Uhr in das Nachbarschaftshaus Gostenhof ein – weitere Infos auf der Homepage. 

    Am 24.11.2022 laden wir zusammen mit der VVN-BdA zu einer Veranstaltung mit Reinhard Lauterbach zum „Krieg Russland – Ukraine und NATO im „DIALOG“ in Nürnberg, Fürther Str. 40a ein.

    Vom 04.11. – 06.11.22 findet die Linke Literaturmesse, auf AEG, Fürther Str. 244d, statt. Die Podiumsdiskussion am Freitag 4.11 um 19 Uhr ist zu Krieg und Krise u.a. mit Reiner Braun, den wir in Nürnberg bereits als Redner eingeladen hatten – weitere Infos auf der Homepage.

Friedensforum Nürnberg
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