Adam-Klein-Straße 6
Nürnberg
Antimilitarismus in Zeiten von Krieg und Kriegsvorbereitung.
Gegen die Militarisierung von Schule und Hochschule!
Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen, Landesverband Bayern, in Zusammenarbeit mit dem HMV-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung, sowie weiteren UnterstützerInnen.
Die deutsche Bevölkerung soll wieder kriegstüchtig werden, weil die Regierungskoalition die Bundeswehr zur stärksten Militärmacht in Europa aufrüsten will. Ein wichtiger Ansatzpunkt für die Herstellung von Kriegsbereitschaft sind die Schulen sowie die Hochschulen und Universitäten. Mit dem Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern wollte die CSU-geführte Staatsregierung die Hochschulen in Bayern zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zwingen. Mit einer Popularklage gegen dieses Gesetz, angestrengt von der DFG-VK Bayern und der GEW, haben wir ein Urteil des bayerischen Verfassungsgerichtes erreicht. Darin wird die Freiheit von Forschung und Lehre an den Hochschulen und Universitäten verteidigt. Doch die Bundeswehr ist weiterhin an den Schulen mit Vorträgen und Unterrichtsmaterial vertreten.
Mit der Tagung wollen wir die Frage stellen, wie Friedensbewegung und Gewerkschaften der Militarisierung von Schule und Hochschule entgegentreten können.
Themen und Vorträge
| Einführung | Die Kosten des Krieges | Präsentation: Julian Mühlfellner |
| Vortrag | Militarismus in Deutschland – von den Wurzeln der Kriegstüchtigkeit. | Dr. Detlef Bald |
| Vortrag | Bundeswehr an Schule und Hochschule – Die Rechtslage in Bayern | Rechtsanwältin Adelheid Rupp |
| Input | Von der Zivilklausel zur Friedensforschung | |
| Input | Was tun, wenn die Bundeswehr an die Schule kommt? | |
| Diskussion | Gegen Militarisierung oder gegen Militarismus? | |
| Workshop | Von der Zivilklausel zur Friedensforschung | |
| Workshop | Wenn die Bundeswehr an die Schule kommt |
Bei Interesse an weiteren Informationen bitte E-Mail an hmv@dfg-vk.de
https://dfg-vk-bayern.de/tagung-der-dfg-vk-bayern-am-21-11-2026-in-nuernberg/