Ostermarsch Aufruf

Ostermarschaufruf

Aufruf zum Ostermarsch am 18. April 2022 in Nürnberg

Die Waffen nieder!

Wir verurteilen auf das Schärfste den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine. Dieser Krieg fügt den Menschen in der Ukraine unsägliches Leid zu und verwüstet das Land. Wie jeder Krieg löst er auch nicht die zugrunde liegenden Probleme. Für ganz Europa droht eine Eskalation bis hin zum Atomkrieg. Schluss damit!

Die Menschen in der Ukraine, Europa und auch Russland brauchen eine friedliche Lösung. Dazu müssen zuallererst die russischen Truppen die Ukraine verlassen. Die internationale Staatengemeinschaft muss alles für eine Verhandlungslösung unternehmen. Immer mehr Waffen in das Kriegsgebiet zu bringen ist kontraproduktiv. Ein Friedensvertrag kann der Einstieg in ein Konzept der gemeinsamen Sicherheit in Europa sein. Langfristig muss wieder der Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur das Ziel sein.

Die Ängste in Russland vor einer NATO-Osterweiterung sind genauso ernst zu nehmen wie die Bedrohungsängste in vielen Nachbarländern Russlands. In diesem Klima muss der Einstieg in ein neues Wettrüsten verhindert werden.

Auch deshalb lehnen wir das Vorhaben ab, jährlich mehr als 2 % der Wirtschaftsleistung für das Militär auszugeben und zusätzlich einen Sonderfonds über 100.000.000.000 Euro für die Bundeswehr aufzulegen.

Ein Rüstungsexport-Kontrollgesetz zu schaffen und die Bereitschaft, als Beobachter an der Konferenz zum Atomwaffenverbots-Vertrag teilzunehmen, können dagegen Schritte in die richtige Richtung sein. Es muss aber die Unterschrift unter den Vertrag und der Abzug der in Büchel gelagerten Atombomben folgen.  Auf den Kauf atomwaffenfähiger Kampfjets muss verzichtet werden.

Rüstung entzieht bereits im Frieden dringend benötigte Mittel für Soziales und Bildung. Die Chancen, die Auswirkungen der Klimakatastrophe anzugehen sowie Hunger und Not in der Welt zu verringern, werden durch Kriege und Aufrüstung drastisch reduziert. Die globalen Probleme können nur gemeinsam gelöst werden.

Was wollen wir als Friedensbewegung erreichen?

  • Konflikte diplomatisch lösen – weltweit
  • Eine Politik der gemeinsamen Sicherheit
  • Keine Anschaffung von bewaffneten Drohnen
  • Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen und atomare Teilhabe beenden
  • Waffenexporte ohne Ausnahme verbieten
  • Rüstungsausgaben für sinnvolle zivile Zwecke umwidmen

Dafür gehen wir mit beim Ostermarsch!

Aus Kostengründen werden in diesem Jahr keine Namen von Unterstützerinnen und Unterstützern in der Anzeige für den Ostermarsch 2022 in den „NN“ bzw. in der „NZ“ veröffentlicht. 

Es soll aber trotzdem eine Zeitungsanzeige geben Die Größe richtet sich nach den eingegangenen Spenden.

Wer sich an der Finanzierung beteiligt und es wünscht, wird namentlich auf unserer Homepage genannt.

Wir können nur Namen von Personen auf unserer Homepage veröffentlichen, die uns ihre Einwilligung dazu gegeben haben!

Ja, ich beteilige mich an der Finanzierung einer Zeitungsanzeige und bin mit der Veröffentlichung meines Namens auf der Homepage des Nürnberger Friedensforums einverstanden.

Den Betrag überweise ich auf folgendes Konto:

     Ewald Ziegler -Sonderkonto- Postbank Essen,

     Konto -Nr.: 695292437, BLZ: 360 100 43; Kennwort: Ostermarschanzeige.

     IBAN: DE60 3601 0043 0695 2924 37; BIC: PBNKDEFF

————————————————————————————————————-

       Vorname                                             Name

————————————————————————————————————–

Straße/Nr.                                                             PLZ         Ort

—————————————————–

                  Beruf/Funktion *

——————————————–                                 ————————————–

         Ort, Datum                                                          Unterschrift oder mail Adresse

* Auf Angaben über eine Parteizugehörigkeit bitten wir zu verzichten!

Bitte lesbar ausfüllen und bis spätestens Montag, 11. April 2022 senden an:

Nürnberger Friedensforum, c/o Ewald Ziegler, Okenstr. 22, 90443 Nürnberg

oder per mail: info@friedensforum-nuernberg.de